Schlafnavigation von Bjoern Steinbrink - Buch - Seite 50
#47
SCHLAFNAVIGATION
Lattenroste mit manueller Kopf- und
Fussverstellung sind praktisch!
Nein, sind sie definitiv nicht. Wenn Du mich nach manuellen
Verstellungen bei Lattenrosten fragst, bekommst Du ziemlich klar ein
„lass es“. Klingt erstmal praktisch – ist es in der Realität aber selten.
Erstens: Die Ergonomie. Die klassischen manuellen Einstellungen – vor
allem die gerade Beinhochlagerung – sind oft alles andere als bequem.
Das sieht auf dem Papier sinnvoll aus, fühlt sich aber im Alltag eher
nach „passt irgendwie nicht“ an.
Zweitens: Die Bedienung. Stell Dir vor, Du liegst gemütlich im Bett, hast
das Rückenteil hochgestellt und liest. Dann willst Du schlafen. Jetzt
darfst Du erstmal aufstehen, das Teil komplett nach oben ziehen (was
erstaunlich viel Kraft kosten kann) und wieder runterklappen. Ergebnis:
Du bist wach, Deine bessere Hälfte wahrscheinlich auch –
Glückwunsch.
Drittens: Die eigentliche Nutzung. Die Position zum Lesen ist meist gar
nicht optimal, weil der Winkel nicht hoch genug ist. Also werden wieder
Kissen gestapelt. Und genau deshalb passiert meistens Folgendes: Du
nutzt die Verstellung zwei- oder dreimal – und danach bleibt sie für
immer unten. Klassiker.
Ein möglicher Vorteil: im Krankheitsfall. Ein leicht erhöhtes Rückenteil
kann die Atmung unterstützen. Aber auch hier gilt: Nur eine reine
Kopfverstellung? Kannst Du Dir sparen. Das bringt ergonomisch so gut
wie nichts.
Fazit: Klingt praktisch, ist es selten. Wenn Du wirklich Komfort willst,
führt an einer vernünftigen Lösung kaum ein Weg vorbei.
Du willst mehr erfahren oder hast Rückfragen? Dann kontaktiere mich direkt unter
www.bjoernsteinbrink.de. Ich bin Dein Ansprechpartner für die perfekte Bettausstattung.