Schlafnavigation von Bjoern Steinbrink - Buch - Seite 35
#32
SCHLAFNAVIGATION
Wenn ich weich liege bekomme ich
Rückenschmerzen!
Diese Aussage ist schlicht falsch formuliert. Korrekt wäre: Wenn die
Matratze nicht zu Deiner Körperform passt, bekommst Du
Rückenschmerzen. Klingt ähnlich, ist aber ein gewaltiger Unterschied.
Auch wenn die Unterfederung den größeren Anteil an der Ergonomie
hat, ist die Matratze trotzdem nicht egal. Sie hat zwei zentrale
Aufgaben: Sie muss an den richtigen Stellen nachgeben – und an den
richtigen Stellen stützen. Die spannende Frage ist nur: Wo genau ist bei
Dir „richtig“? Und wie viel Nachgiebigkeit oder Unterstützung brauchst
Du? Genau das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern nur
individuell herausfinden.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Druck. Egal ob auf Gelenke, Gefäße oder
Muskulatur – Druck ist nie gesund. Eine gute Matratze sorgt also dafür,
dass dieser möglichst gering bleibt. Und jetzt kommt der Teil, der viele
überrascht: Du darfst durchaus weich liegen – solange die
Unterstützung stimmt. „Weich“ ist nicht das Problem, „durchhängen“
schon.
Denn wenn Du wie in einer Hängematte liegst, fehlt die notwendige
Stützfunktion – und die Wirbelsäule bedankt sich früher oder später.
Übrigens: Auch eine feste Matratze kann genau diesen Effekt haben.
Härte allein ist also keine Lösung.
Am Ende kannst Du es auf drei einfache Fragen runterbrechen:
1.) Wird Deine Taille bzw. Dein Hohlkreuz passend gestützt?
2.) Können Schulter und Becken ausreichend einsinken?
3.) Liegt Dein Körper möglichst druckfrei?
Wenn Du diese Punkte mit „Ja“ beantworten kannst, bist Du auf einem
sehr guten Weg. Alles andere ist Feintuning – und kommt über die
richtige Unterfederung.
Du willst mehr erfahren oder hast Rückfragen? Dann kontaktiere mich direkt unter
www.bjoernsteinbrink.de. Ich bin Dein Ansprechpartner für die perfekte Bettausstattung.